zweite Woche (11.09.-17.09.)

Sonntag (11.09.)

Am Sonntag sollten wir schon um 9:15 in der Kirche sein, damit wir auch dort vorgestellt werden. Der Gottesdienst war sehr traditionell, hat uns ein bisschen an die deutschen Gottesdienste erinnert mit alten langweiligen Kirchenliedern und die Altersklasse war mehr so 80+. Als es dann Abendmahl gab, haben wir uns rausgeschlichen, weil wir den Kinder-/Jugendgottesdienst im Center vorbereiten mussten. Ich habe dann das eKids-Team kennengelernt und auch schon ein paar Kinder (aber nicht die Namen). Zum Sunday-Lunch waren ich, meine Eltern und Lenja dann bei meinen „2. Gasteltern“. Als wir angekommen sind, waren die noch nicht da, also sind wir in den Garten zum Trampolin gegangen. Am Nachmittag haben Lenja und ich nur noch gechillt, weil es sich für uns nicht mehr rentiert hätte noch irgendwo hinzufahren, denn wir mussten ja zu unserem ersten richtigen Encounter. Zuerst haben wir im Center geholfen den Gruppenraum herzurichten mit Lichterketten. Danach sind wir in die Kirche für den Gottesdienst. Davor wurde aber für jedes Team des geholfen hat, den Gottesdienst vorzubereiten, gebetet. Der Gottesdienst war sehr schoön, begleitet von der Worship-Band, die tolle Worship-Lieder gesungen hat, und auch die Predigt wurde von einer Jugendlichen gehalten. Nach dem Gottesdienst war dann YF (Youth Fellowship) (Dort treffen sich die Jugendlichen und reden über Gott). Zuerst haben sich alle getroffen,geredet und natürlich Kuchen gegessen. Ich war etwas überfordet mit all den neuen Menschen und deswegen hat sich S. gut um mich gekümmert. Danach wurden alle in Gruppen aufgeteilt die nacheinander zu „Stationen“ gehen. Ich war bei einer Station mit Lenja und einem anderen Leader, bei der wir die Jugendlichen kennenlernen sollen. Erstaunt hat mich dabei, dass alles sehr strukturiert abgelaufen ist und es sich immer an die Zeit gehalten hat, des schafft meine Gemeinde in Königsbrunn eher nicht so. Nach YF hatten wir dann ein YF Leader Treffen und durften dann nach Hause.

Die Fußgängerlampen machen hier weniger Sinn

Montag

Am Morgen hatte ich Supervison und danach Group Supervison. Dabei redet man über sein Leben hier, die Arbeit, seinen Glauben und generell wie man so hier zurechtkommt, damit wenn Probleme entstehen, diese schnell lösen kann. Am Nachmittag bin ich dann mit dem Pfarrer in zwei Grundschulen gegangen für Assemblies (Andachten für die ganze Schule). Zum Abendessen war ich bei der Life Group vom Year 13. Dabei wurde viel geredet und gelacht. Nach dem leckeren Abendessen sind wir dann zum Ugandatraining gelaufen. Wir haben dann auf dem Weg immer mehrmals durchgezählt, damit wir niemanden verlieren. Nach dem Training hatten wir dann noch eine kurze Leader Besprechung

Dienstag

Der Dienstag ist immer der Tag, der „früh“ beginnt mit dem Staff-Meeting um 9. Dabei geht es aber mehr um das Zusammenkommen und Beten, als wirklich besprechen. Danach hatte ich wieder meine Kleinkindgruppe und am Nachmittag wieder eine Grundschule. Den Abend hab ich dann kurz für den Kindergottesdienst mit einer aus der Gemeinde vorbereitet und danach mit meinem Gastvater fernsehn geschaut.

Mittwoch

Am Mitttwoch haben wir kurz noch ein Person aus der Gemeinde kennengelernt und danach sind Lenja und ich zu Lenja gegangen bis wir am Nachmittag Life Group Year 11 hatten. Bei einer Life Group spielt man zuerst Spiel und danch hat man eine Bibelstude, in dem man über verschiedene Texte redet. Natürlich gibt es aber jedesmal Kuchen und squash.

Donnerstag

Der Vormittag hab ich immer nur zum Vorbereiten. Am Nachmittag hatte ich dann ein Vorbereitungstreffen mit dem Pfarrer um einen Schulgottesdienst vorzubereiten. Danach hatte ich dann Impact. Das ist eine Gruppe, von 7-9. Klässlern und dies sind sehr laut und lebendig. Dort wird auch über die Bibel gesprochen aber auch viel gespielt, weil sich sonst die Kinder nicht konzentieren können. Danach ging es dann zu einer Gruppe für Erwachsene bei der man auch wieder über die Bibel spricht. Es war sehr cool mit den anderen zu Essen und sich zu unterhalten. Als Bible study haben wir an dem Tag nur ein Folge „the choosen“ angeschaut.

Essen bei Otto

Freitag & Samstag

Meine Sicht beim Schulgottesdienst

Zuerst ging es zu dem Schulgottsdienst in die Kirche. Dabei musste ich aber nur die Powerpoint bedienen. Danach kam Lenja zu mir und wir haben ein Geschenk für unsere Chefin zum Geburtstag gebastelt. Den Samstag habe ich wieder bei Lenja verbracht und am Abend waren wir mit S. bei Otto Lounge.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreibe einen Kommentar

Die erste Woche (3.09.-10.09.)

Samstag

Am Samstag wurden Lenja und ich von unserer Time-for-God-Friend S. (um Anonymität zu gewähren) nach Liverpool geführt (Time for God ist die englische Organisation, kurz TfG). Wir haben Liverpool-one und die Doks kennengelernt und gut gegessen. Einmal sind wir eine Straße langgelaufen und da war eine Person, die als Busch verkleidet war. Plötzlich bewegt sich „der Busch“ und macht Geräusche. S. und ich haben uns dann sehr erschrocken und sind schreiend zur Seite gesprungen, während Lenja nur ausdruckslos dastand. Wir sind später dann mit der Fähre zurückgefahren und S. hat uns wohlbehalten zurückgebracht.

Sonntag

Der Blick auf das Wasser, wenn ich den Berg herunterlaufe

Am Sonntag war unserer erster „Arbeitstag“. Wir wurden in den zwei Kirchen, der Gemeinde nacheinander vorgestellt und haben viele Personen kennengelernt. Unteranderem auch eine Ehemalige aus Deutschland, die 2018/19 ihr DJiA hier gemacht hat. Nach einem Sunday-Lunch habe ich meine Sachen zu meiner Gastfamilie gebracht, anschließend einen Spaziergang gemacht und Lenja und ich haben meine Koffer ausgepackt. Am Abend ging es dann noch zu Encounter, ein Jugendgottesdienst, der nur durch die Jugendlichen organisiert wird. Bei diesem haben wir noch mehr Menschen kennengelernt, aber S. hat gut auf uns aufgepasst, weil Lenja und ich etwas überfordert waren. Bevor wir nach Hause gegangen sind haben wir noch unseren Time-Tabel für die nächste Woche bekommen, damit wir endlich mal einen Plan haben wo wir wann sein müssen.

Montag

Am Montag sind Lenja und ich von S. zu den Ärzten gegangen, um uns dort zu registrieren. Mittags waren Lenja und ich bei Ottos Lounge (ein Restaurant, zudem hier jeder geht) um etwas zu essen. Am Nachmittag haben wir uns dann mit unserer Chefin getroffen, um über die Arbeit, Kirche etc. geredet.

Dienstag

Gestartet wurde der Tag mit einem Staff-Meeting. Danach habe ich eine Kleinkindgrupppe kennengelernt, mit der ich arbeiten werde. Danach gab es noch eine Besprechung mit den Leitern der Gruppe. Am Nachmittag wurden wir von unserer Chefin abgeholt und sind in die Nachbarstadt gefahren, um dort jemanden kennenzulernen mit dem Lenja in die High-Schools gehen wird. Dort hat er auf meinem Pulli Chrissi gelesen und dadurch mit auf englische Art Chrissi genannt. Danach hab ich dann endlich mein englisches Handy für die Arbeit hier bekommen mit englischer Handynummer. Am Abend saßen Lenja und ich zusammen in meinem Zimmer und haben Netflix angeschaut.

Mittwoch

Am Morgen haben wir zusammen mit unserer Chefin Email-Adressen für die Arbeit bekommen, damit wir Private- und Arbeitsmails unterscheiden können. Kurz nach dem Mittagessen musste ich dann zum Center laufen um mich mit zwei vom Kindergottesdienst zu treffen, damit ich weiß, wie ich da so helfen kann. Am Abend hatten wir dann noch Safeguarding. Dabei geht es um den Umgang mit verletzbaren Personen, also auch Kinder und wie man diese sichern kann, aber auch uns sicher. Beim Rückweg hatten wir dann zum ersten Mal nicht Glück mit dem Regen und wurden ziemlich nass… Willkommen in England dachten wir uns nur.

Donnerstag

Am Vormittag hatte ich frei, weil Lenja zu ihren Gasteltern gezogen ist. Ich bin dann mit meiner Gastmutter und der Ehemaligen ein bischen rumgefahren zu einer Farm mit Farmladen, zu kleinen Shops und zu einem Nachbarstädtchen. Dort sind wir einfach ein bisschen rumgelaufen. Mittagessen hatten wir dann mit dem Pfarrer und vielen alten Menschen. Danach hat unsere Chefin noch ein Programm, um Gruppen zu planen gezeigt. Den Abend habe ich dann mit meiner Gastfamilie verbracht und habe ein paar neue Spiele kennengelernt. Dabei war die Stimmung nicht die beste, weil die Queen gestorben ist.

Freitag

Am Freitag war mein 18. Geburtstag und dafür hatte ich mir Pancake-Teig gekauft, den ich mir am Morgen gemacht hab. Danach war ich dann so satt des ich beim Brunch nur eine Kleinigkeit gegessen habe. Außerdem waren zur Überraschung meine Eltern da. Beim Brunch konnte ich dann noch unseren anderen TfG-Friend N. kennenlernen. Am Nachmittag wollten Lenja und ich dann in eine Trampolinhalle in Liverpool gehen… Als wir dann da waren, gab es da aber nur 2 Trampoline und eine rießige Hüpfburg. Deshalb haben wir dann einen Kindergeburtstag gefeiert, den man soll ja des Kind in sich nicht verlieren. In Liverpool hab ich dann sogar noch mit der Jugendgruppe zu Hause telefonieren können. Am Abend kam dann noch zum Dinner S. und wir hatten alle viel Spaß.

Samstag

Am Samstag war ich bei Lenja. Ich bin morgen zu ihr gelaufen und wir waren den ganzen Tag im Bett. Wir konnten unserer Chefin beim Tennis zuschauen, die gegen so ein richtiges Tennis-Klischee gespielt hat, so mit kurzem Röckchen und einer Capi. Dabei wussten Lenja und ich nie wann unserer Chefin einen Punkt gemacht hat, weil wir beide nie Tennis gespielt haben und so nichts verstanden haben. Abgesehen davon haben wir noch TfG ein paar organisatorische Sachen geschickt und dann zur Belohnung ENCANTO angeschaut. Danach haben wir schonmal den ersten Teil von unserem Safeguarding „Test“ gemacht, der ewig gedauert hat und für uns mehr ein Vokabeltest war.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreibe einen Kommentar

Ankunft

Packen… aber wie? Ich habe in der Woche vor der Abfahrt angefangen meine Sachen zu packen. Allerdings war ich sehr überfordert und hab dann letzendlich im Internet nach Packlisten gesucht, damit ich nichts wichtiges vergesse.

Ein Tag bevor ich hätte fliegen sollen (1.09.2022) , hab ich dann erfahren, dass mein Flug gestrichen wurde, weil die Piloten von Lufthansa streiken. Also mussten wir umplanen. Ein neuer Flug wäre viel zu teurer und mit der Bahn dauert es ewig und ich müsste mindestens 6 mal umsteigen. Deshalb haben meine Eltern mit mir entschieden, dass mein Vater mich mit dem Auto nach England fährt. Ich bin also dann schon am Donnerstag Nachmittag (ca. 16:00) auf die Reise gegangen. Den ersten Teil der Strecke von Augsburg bis ca. Aachen bin ich gefahren, danach war mein Vater dran. Angekommen sind wir dann mit mehreren Pausen um kurz vor 14:00 hier in Heswall. Begrüßt haben uns Lenja, die auch aus Deutschland ist und dieses Jahr ebenso ein DJiA macht und Zwei aus der Gemeinde, die sich als 2. Gasteltern vorgestellt haben und bei denen ich die ersten Tage übernachtet habe.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreibe einen Kommentar

DJiA in Großbritannien

Hey ich bin Chrissi und mache 2022/23 mein DJiA (Diakonisches Jahr im Ausland) in Großbritannien. Genauer gesagt im Parish of Heswall.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert für DJiA in Großbritannien