Samstag

Am Samstag wurden Lenja und ich von unserer Time-for-God-Friend S. (um Anonymität zu gewähren) nach Liverpool geführt (Time for God ist die englische Organisation, kurz TfG). Wir haben Liverpool-one und die Doks kennengelernt und gut gegessen. Einmal sind wir eine Straße langgelaufen und da war eine Person, die als Busch verkleidet war. Plötzlich bewegt sich „der Busch“ und macht Geräusche. S. und ich haben uns dann sehr erschrocken und sind schreiend zur Seite gesprungen, während Lenja nur ausdruckslos dastand. Wir sind später dann mit der Fähre zurückgefahren und S. hat uns wohlbehalten zurückgebracht.
Sonntag

Am Sonntag war unserer erster „Arbeitstag“. Wir wurden in den zwei Kirchen, der Gemeinde nacheinander vorgestellt und haben viele Personen kennengelernt. Unteranderem auch eine Ehemalige aus Deutschland, die 2018/19 ihr DJiA hier gemacht hat. Nach einem Sunday-Lunch habe ich meine Sachen zu meiner Gastfamilie gebracht, anschließend einen Spaziergang gemacht und Lenja und ich haben meine Koffer ausgepackt. Am Abend ging es dann noch zu Encounter, ein Jugendgottesdienst, der nur durch die Jugendlichen organisiert wird. Bei diesem haben wir noch mehr Menschen kennengelernt, aber S. hat gut auf uns aufgepasst, weil Lenja und ich etwas überfordert waren. Bevor wir nach Hause gegangen sind haben wir noch unseren Time-Tabel für die nächste Woche bekommen, damit wir endlich mal einen Plan haben wo wir wann sein müssen.
Montag
Am Montag sind Lenja und ich von S. zu den Ärzten gegangen, um uns dort zu registrieren. Mittags waren Lenja und ich bei Ottos Lounge (ein Restaurant, zudem hier jeder geht) um etwas zu essen. Am Nachmittag haben wir uns dann mit unserer Chefin getroffen, um über die Arbeit, Kirche etc. geredet.
Dienstag
Gestartet wurde der Tag mit einem Staff-Meeting. Danach habe ich eine Kleinkindgrupppe kennengelernt, mit der ich arbeiten werde. Danach gab es noch eine Besprechung mit den Leitern der Gruppe. Am Nachmittag wurden wir von unserer Chefin abgeholt und sind in die Nachbarstadt gefahren, um dort jemanden kennenzulernen mit dem Lenja in die High-Schools gehen wird. Dort hat er auf meinem Pulli Chrissi gelesen und dadurch mit auf englische Art Chrissi genannt. Danach hab ich dann endlich mein englisches Handy für die Arbeit hier bekommen mit englischer Handynummer. Am Abend saßen Lenja und ich zusammen in meinem Zimmer und haben Netflix angeschaut.
Mittwoch
Am Morgen haben wir zusammen mit unserer Chefin Email-Adressen für die Arbeit bekommen, damit wir Private- und Arbeitsmails unterscheiden können. Kurz nach dem Mittagessen musste ich dann zum Center laufen um mich mit zwei vom Kindergottesdienst zu treffen, damit ich weiß, wie ich da so helfen kann. Am Abend hatten wir dann noch Safeguarding. Dabei geht es um den Umgang mit verletzbaren Personen, also auch Kinder und wie man diese sichern kann, aber auch uns sicher. Beim Rückweg hatten wir dann zum ersten Mal nicht Glück mit dem Regen und wurden ziemlich nass… Willkommen in England dachten wir uns nur.
Donnerstag

Am Vormittag hatte ich frei, weil Lenja zu ihren Gasteltern gezogen ist. Ich bin dann mit meiner Gastmutter und der Ehemaligen ein bischen rumgefahren zu einer Farm mit Farmladen, zu kleinen Shops und zu einem Nachbarstädtchen. Dort sind wir einfach ein bisschen rumgelaufen. Mittagessen hatten wir dann mit dem Pfarrer und vielen alten Menschen. Danach hat unsere Chefin noch ein Programm, um Gruppen zu planen gezeigt. Den Abend habe ich dann mit meiner Gastfamilie verbracht und habe ein paar neue Spiele kennengelernt. Dabei war die Stimmung nicht die beste, weil die Queen gestorben ist.
Freitag
Am Freitag war mein 18. Geburtstag und dafür hatte ich mir Pancake-Teig gekauft, den ich mir am Morgen gemacht hab. Danach war ich dann so satt des ich beim Brunch nur eine Kleinigkeit gegessen habe. Außerdem waren zur Überraschung meine Eltern da. Beim Brunch konnte ich dann noch unseren anderen TfG-Friend N. kennenlernen. Am Nachmittag wollten Lenja und ich dann in eine Trampolinhalle in Liverpool gehen… Als wir dann da waren, gab es da aber nur 2 Trampoline und eine rießige Hüpfburg. Deshalb haben wir dann einen Kindergeburtstag gefeiert, den man soll ja des Kind in sich nicht verlieren. In Liverpool hab ich dann sogar noch mit der Jugendgruppe zu Hause telefonieren können. Am Abend kam dann noch zum Dinner S. und wir hatten alle viel Spaß.
Samstag
Am Samstag war ich bei Lenja. Ich bin morgen zu ihr gelaufen und wir waren den ganzen Tag im Bett. Wir konnten unserer Chefin beim Tennis zuschauen, die gegen so ein richtiges Tennis-Klischee gespielt hat, so mit kurzem Röckchen und einer Capi. Dabei wussten Lenja und ich nie wann unserer Chefin einen Punkt gemacht hat, weil wir beide nie Tennis gespielt haben und so nichts verstanden haben. Abgesehen davon haben wir noch TfG ein paar organisatorische Sachen geschickt und dann zur Belohnung ENCANTO angeschaut. Danach haben wir schonmal den ersten Teil von unserem Safeguarding „Test“ gemacht, der ewig gedauert hat und für uns mehr ein Vokabeltest war.