Juli: Part 3 zweite Woche und drittes Wochenende

zweite Woche- Masaka & Lady Grace (17.07.-21.07.23)

Am Montag ging es wieder los zu den verschiedenen Schulen. Für mein Team gings auf eine längere Fahrt nach Masaka. Dort werden wir zu zwei Schulen gehen, die im ländlicheren Bereich von Uganda sind. Das besondere bei den Schulen ist, dass sie auch eine große Kaffeplantage haben, um damit noch zusätzlich Geld für die Schule zu verdienen. Auf der Fahrt habe ich dann geschlafen, Musik gehört oder mich mit den Jugendlichen unterhalten. Außerdem überquert man den Equator, bei dem wir einmal angehalten haben. Als wir in Masaka angekommen sind war die Straße zur Schule sehr holbrig, da es sehr viele Schlaglöcher gab. Bei der Schule wurden dann unser Zimmer und dann hatten wir erstmal ein spätes Mittagessen. Danach bekamen wir dann eine Tour über das Geländer, der Schule und hatten dann etwas Freizeit, bei der ich mit den Jungs aus meinem Team und ein paar Kindern Fußball gespielt habe. Am Abend haben wir dann noch die Unterrichtsstunden für den nächsten Tag vorbereitet.

Am nächsten Morgen mussten wir uns dann nach dem Frühstück in zwei Gruppen aufteilen. Die eine ist in Masaka geblieben und die andere wurde mit dem Auto zur Lady Grace Schule gefahren. Dort gibt es zwei Schulen, weil sie zuerst die in Masak hatten und nach ein paar Jahren noch eine gebaut haben, damit die Kinder nicht mehr so viel laufen müssen und auch mehr Kinder zur Schule gehen können. Ich habe dann zuerst eine Uculelenstunde gehabt und danach Malariaprävention. Vor dem Mittagessen hatten wir dann noch eine Explorerstunde. Bei Mittagessen fand ich es außerdem sehr ungewohnt nur mit 5 anderen an einem Tisch zu sitzen. Am Nachmittag habe ich dann mit einer anderen das nähen gemacht. Dies war aber sehr chaotisch. Das Team vor uns hat nämlich direkt mit 2 Klassen angefangen, obwohl wir nicht mal für die Hälfte der Mädchen Nadeln hatten. Also haben wir beide uns kurz abgesprochen und ich habe dann mit allen, die keine Nadel hatten, gespielt und die andere hat sich darum gekümmert den übrigen Mädchen zu helfen. Nach der Stunde waren wir dann beide sehr wütend, weil uns das keiner davor gesagt hat und auch sehr erschöpft. Wir hatten dann eine kurze Kaffe/Teepause und sind dann losgeganngen, um Moskitonetze aufzuhängen. Im Gegensatz zu Lungujja in der ersten Woche, muss man hier viel länger laufen, um erstmal zu einem Haus zu kommen. Deshalb schafft man dort auch nur wenige Häuser pro Tag. Bis zum Abendessen habe ich dann noch mit einen paar Kindern Fußball gespielt und danach haben wir für den nächsten Tag vorbereitet.

Am nächsten Tag war meine Gruppe dran zur Lady Grace Schule zu fahren. Wir sollten eigentlich direkt nach dem Frühstück abgeholt werden, aber der Ugander kam 1 Stunde als geplant, aber das ist für Uganda normal. Auch die Fahrt war sehr abenteuerlich. Wir sind zu 5 plus unserem Fahrer gefahren. Dadurch war ich mit den 3 anderen Jugenlichen aus meiner Gruppe auf der Rückbank. Das war dann sehr kuschelig. Durch die Verspätung haben wir dann die erste Stunde bei der Schule verpasst und haben mit der Vormittagspause angefangen, bei der wir Omlett bekommen haben. Ich hatte dann eine Uculelestunde und dann Malaria, bei den Jünsten. Deshalb habe ich auch alles sehr einfach gehalten und war dadurch früher fertig. Dann hatten wir auch schon Mittagessen und danach war wieder Nähen mit den Mädchen. Dieses Mal war es auch viel entspannter, weil wir nur eine Klasse hatten. Ich habe mich dann zu ein paar Mädels in die Bank gesetzt und mit denen geredet. Die eine hat mir dann versucht ein bisschen Luganda beizubringen. Dadurch weiß ich jetzt das „mukwano gwange“ Freund heißt. Außerdem war eins der ersten Dinge die sie über sich und ihre Familie erzählt hat, dass ihre Mutter vor ein paar Jahren gestorben ist. Da war ich dann erstmal verwundert und war nicht ganz sicher wie ich darauf reagieren sollte, aber leider ist es in Uganda normal, dass die Kinder einen oder sogar beide Elternteile früh verlieren. Aber ich fande es sehr schön die Möglichkeit zu haben mal mit den Mädchen zu reden. Nach der Stunde sind wir dann wieder los um Moskitonetze aufzuhängen, dieses Mal haben wir auch eine Klasse mitgenommen. Wir sind dann zu Häusern von den Kindern gelaufen und die Kinder sind dann immer in die Felder und haben irgendeine Frucht oder ähnliches geholt. Bei dem letzen Haus haben die Kinder dann Kakaobohnen geholt, am Boden aufgeschlagen und dann gegessen. Sie haben uns dann auch welche gegeben und ein Mädchen hat mir gezeigt, wie man die isst. Dabei soll man nur das weiße weiche essen und nicht die Kerne, die schmecken nicht. Das fande ich mal eine sehr coole Erfahrung. Zurück in der Schule mussten wir dann warten bis wir abgeholt werden. Dabei haben wir mit der kleinen Tocher vom Schulleiter gespielt, die sehr süß ist. Dann ging es zurück zur anderen Schule, zum Abendessen und Vorbereiten für den nächsten Tag.

Am nächsten Tag haben sich die Gruppen leicht geändert, weil wir zwei der Jugendlichen getauscht haben. An dem Tag war ich dann mit meiner Grupe wieder in Masaka. Gestartet habe ich mit einer Menstruationsstunde mit den Mädchen. Danach haben wir dann zum Spaß eine Theaterstunde mit einer Klasse geamacht und danach ein Explorer. Danach hatten wir Mittagessen und dann wieder nähen mit den Mädchen. Dieses mal war es nicht so chaotisch wie am Dienstag, aber leider nähen viele Mädchen falsch und deshalb bin ich dann herum gelaufen und habe ihnen dann erklärt wie es richtig geht. Das war aber trozdem sehr anstrengend. Dann wurden wir abgeholt und sollten zur Lady Grace Schule gebracht werden, um von dort aus die Moskitonetze aufzuhängen. Wir wurden dann von dem Truck abgeholt, den sie sonst benutzen um zur Kaffeplantage mit eine der ältern Klassen zu fahren. Wir hatten dann die ehrer auf der Ladefläche im Stehen mit zufahren (meine Gruppe war auch die einzige, weil die Teamleitung der ersten Woche es nicht ihrem Team erlaubt hat, in meinem Team die andere Gruppe leider keine Zeit mehr hatte und das Team in der Woche danach konnte nicht, weil der Truck dann kaputt war). Nach dem anstrengend Nähen hat mir die Fahrt dann wieder neue Energie gegeben. In Lady Grace war, aber dann keiner da, um mit uns zum Moskinonetze verteilen zu gehen, also bin ich zu den Mädchen, die nähen geganngen, weil ich diese noch vom Vortag kannte. Bei denen war ich dann solange dass BBQ angefangen hat. Auf dem Weg dorthin habe ich dann die Tochter des Schulleiters wieder gesehen. Also sind wir dann zusammen hingelaufen. Als ich dann aber mein Team sie gesehen haben, haben sie sie mir sofort abgenommen/weggenommen. Dann haben wir zuerst eine kleine Show von den Kindern bekommen. Sie haben für uns gesungen, getanzt und getrommelt. Dann gab es noch eine Ansprache vom Leiter bis wir essen durften. Genau dann habe ich auch die Tochter vom Schulleiter wieder bekommen. Also habe ich mit ihr auf dem Arm essen für uns beide geholt, was gar nicht so einfach zu transportieren war und was ich dann mit ihr geteilt habe. Als alle dann gegessen haben gab es ein paar Spiele. Dann durften wir alle tanzen, dabei waren die wenigen ugandischen Kindern, die noch da waren, viel besser als wir. Das alles passierte bei Sonnenuntergangsstimmung. Der Abend hat mir einfach sehr gut gefallen und es war schön mit dem ganzen Team zusammen zu sein. Als wir dann zurück gekommen sind, hatten wir nur noch eine kurzen Tagesabschluss.

Am Freitag hatten wir dann gar keinen Unterricht mehr. Wir hatten am Morgen ein England vs. Uganda Fußballspiel. Danach sind wir zur Kaffeeplanatage gefahren. Dort wurde uns die Kaffeepflanzen gezeigt. Manche waren noch sehr jung und klein, andere waren schon groß und hatten auch reifen Kaffee. Uns wurde auch gezeigt, wie man den Kaffe dann erntet und wir durften es ausprobieren. Auf dem Rückweg waren wir sogar 9 Personen im Auto. Eines der Schulkinder hatte einen Kreislaufzusammenbruch und wurde deshalb im anderen Auto zurück zur Schule gefahren. Also sind wir etwas zusammengerutsch. Hinten im Kofferraum saßen 3 Jungs, auf der Rückbank waren wir zu 4 und vorne 2. Ich war dabei sehr beeindruckt, wie meine andere Leitern das Auto über die ugandischen Straßen gefahren ist, mit den Jungs im Kofferraum, die blöde Spruche abgegeben haben. Dann haben wir auch schon Mittaggegessen und uns verabschiedet und sind zurück gefahren. Beim Equator hatten wir dann nochmal eine länger Pause, damit wir uns auch Souveniers kaufen können.

Die zweite Woche hat mir sehr viel Spaß gemacht. Allerdings fande ich die Schule Masaka nicht so schön wie die anderen, weil ich eigentlich keine der Kinder kannte, da sie viel größer ist als die andern Schulen, da es meisten um die 80 Kinder in einer Klasse sind. Dagen hat mir aber Lady Grace sehr gut gefallen. Die Schule hatte kleiner Klassen und ich kannte nach nur einem Tag schon ein paar Kinder. Das einzige was mir etwas gefehlt hat war Zeit für mich.

drittes Wochenende (21.07.-23.07.23)

Wir kamen erst sehr spät an, weil wir die längste Fahrt hatten und eine lange Pause gemacht haben. Dann habe ich erstmal alle begrüßt, geduscht und dann war auch schon das Abendessen. Beim Abendessen konnten wir uns dann wieder über die Woche mit den anderen Teams austauschen. Dann hatten wir noch etwas Freizeit bis es ins Bett ging.

Denn am nächsten Morgen mussten wir früh aufstehen, weil es zum White Water Rafting ging. Wir sind dann erstmal mit dem Bus dorthin gefahren. Angekommen, konnten wir uns dann umziehen und Sonnencreme auftragen bis es los ging. Zuerst hatten wir eine kurze Einführung. Mir hat das Raften sehr viel Spaß gemacht, aber es war auch wirklich anstrengend. In den stilleren Teilen durften wir auch mal so schwimmen gehen. Einmal sind wir dann auf ein anderes Raft geklettern, beidem andere von uns drauf waren und einer aus meinem Team hat mich dann einfach ins Wasser geschubst. Die Raftst waren aber immer sehr cool und bei dem letzen bin ich auch rausgefallen, was aber gar nicht schlimm für mich war. Wir wurden dann zurück zu unserer Unterkunft für das Wochenede gefahren und hatten dann Freizeit. Dort habe ich dann erstmal geduscht und leider hatte ich einen ziemlich starken Sonnenbrand auf meinen Oberschenkel (mein einziger in Uganda), obwohl ich mich 3 mal eingecremt hatte. Danach habe ich mit eine paar Jugendlichen die Zeit entspannt verbracht. Beim Abendessen wurde ich sogar gefragt, ob ich mich nicht zu denen setzen könnte, obwohl eigentlich kein Stuhl frei war. Also habe ich einfach eine dazu gestellt. Am Abend hatten wir dann noch ein Quiz, beidem ich aber nicht so lange geblieben bin, sondern ich bin früher ins Bett gegannen.

Am Sonntag hatten wir dann einen sehr entspannten Tag. Wir haben einmal die Woche reflektiert und durften dann am Pool oder Lounge entspannen. Nach dem Mittagessen haben wir dann die Kirchengemeinde in England zum Gottesdienst angerufen und jeder hat in einem Satz gesagt, was ihm besonders gut gefällt. Dann gings auch wieder zurück zum Mission Guests Apartment. Dort hatten wir dann Abendessen und Worship. Ich fande den Worship ziemlich besonder, es hatte eine ganz besondere Stimmung.

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